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[WT] EAV - Discografie - 14 Alben

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Category : Music » Alternative
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EAV - Watumba

EAV - Spitalo Fatalo

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EAV - Neppomuks Rache

EAV - Liebe, Tod und Teufel

EAV - Lets Hop To The Pop

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EAV - Im Himmel ist die Hölle los

EAV - Himbeerland

EAV - Geld Oder Leben!

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EAV - 100 Jahre EAV





Ende der Siebziger begann die EAV als Rock-Comics-Band und feierte erste Erfolge in der alternativen Clubszene Deutschlands. Mit dem fünften Album Geld oder Leben! (1985) gelang schließlich der Durchbruch im kompletten deutschsprachigen Raum. In den Folgejahren lieferte die EAV reihenweise Gassenhauer ab, inszenierte ihre Liveauftritte als aufwendiges Rocktheater mit Kostümen, Kulissen und riesigen Bühnenaufbauten und bekam 1991 sogar den World Music Award verliehen. Auf dem Höhepunkt ihres Erfolges zog die Band sich für drei Jahre aus dem Musikgeschäft zurück und konnte nach ihrem Comeback im Jahre 1994 nicht mehr an die großen kommerziellen Erfolge der späten Achtziger und frühen Neunziger anknüpfen. Trotzdem veröffentlichte EAV regelmig neue Alben, ging auf ausgedehnte Tourneen und erregte 2005 mit dem Album 100 Jahre EAV...Ihr habt es so gewollt!! und der gleichnamigen Tour Aufsehen.



Die Songs der Ersten Allgemeinen Verunsicherung wurden besonders in den Achtzigern oft als reine Spaßlieder verstanden. Durch den Erfolg von Liedern wie Ba-Ba-Banküberfall, Märchenprinz, Küss die Hand, schöne Frau oder Ding Dong wurde ihnen oft das Etikett einer Klamaukband angeheftet, was sich 1999 durch den Erfolg des Songs 3 weiße Tauben noch einmal verstärken sollte. Die Band selber macht für dieses Missverständnis den kommerziellen Erfolg einzelner, aus dem Gesamtkontext eines Albums gerissener Lieder, verantwortlich. Tatsächlich eckte die EAV durch ihre politischen Statements immer wieder an. Der ehemalige österreichische Bundespräsident Kurt Waldheim drohte nach Wann man gehn muß mit Klage, zog diese aber angesichts negativer öffentlicher Reaktionen zurück. Sehr stark ist das Engagement der Gruppe gegen Rechtsextreme und rechte Gewalt (z. B. in Liedern wie: Eierkopf-Rudi, Wir marschieren). Bereits 1983 gab es nach einer TV-Sendung wüste Bombendrohungen von Neonazis, der österreichische Rechtspopulist Jörg Haider verklagte die Band wegen übler Nachrede und zahlreiche Songs wurden wegen ihrer kirchen- und gesellschaftskritischen Inhalte von Rundfunksendern boykottiert. Der bekannteste Fall ist sicherlich die 1988 erschienene Single Burli, die sich mit den möglichen Folgen des Super-GAUs eines Kernkraftwerkes beschäftigt (Der Burli hat links und rechts 3 Ohrli / an jeder Hand zehn Finger, und Hände hat er vier / keiner spielt so schnell Klavier). Der Band wurde daraufhin eine Verhöhnung behinderter Menschen vorgeworfen. Der Bayerische Rundfunk hat das Lied "s'Muaterl" wegen seiner Kritik am damals regierenden Papst und der (katholischen) Kirche nicht gesendet.



Im Laufe der EAV-Geschichte kam es immer wieder zu Wechseln in der Bandbesetzung. In den ersten Jahren (1977 bis 1978) stand der österreichische Sänger Wilfried am Mikrofon, von 1979 bis 1981 war Gert Steinbäcker (heute S.T.S.) Sänger. Er wurde abgelöst von Klaus Eberhartinger, der durch seine markanten Interpretationen den Stil der Band bis heute entscheidend geprägt hat. Heute spielt die EAV mit Thomas Spitzer (Gitarre), Klaus Eberhartinger (Gesang), Kurt Keinrath (Keyboard, Gitarre), Leo Bei (Bass), Franz Kreimer (Keyboard, Saxophon, Akkordeon) und Bertl Baumgartner (Schlagzeug).



Von Herbst 2005 bis Ende 2007 war die Erste Allgemeine Verunsicherung mit ihrem Jubiläumsprogramm 100 Jahre EAV im deutschsprachigen Raum auf Tournee und präsentierte neben ihren Hits (Küss die Hand, schöne Frau, Banküberfall) auch Klassiker (Der Tod, Sandlerkönig Eberhard) und brandneue Lieder (God Bless America, Coconut Island). Großen Erfolg weist auch das Album 100 Jahre EAV...Ihr habt es so gewollt! auf. Das Album steht in Österreich seit mehr als 100 Wochen in den Charts. Aufgrund des Erfolges der Livekonzerte ging die EAV ab Frühjahr 2008 mit ihrem neuen Programm Amore XL auf Tournee.